Deutsch  |  English    FON +49 (0) 52 57-98 23-0        
 
Beckmann Lexikon

Service

Beckmann Lexikon

Barcode

Als Strichcode, Balkencode oder Barcode (engl.=bar/dt.=Balken) wird eine optoelektronisch lesbare Schrift bezeichnet, die aus verschieden breiten, parallelen Strichen und Lücken besteht. Der Begriff Code steht hierbei nicht für Verschlüsselung, sondern für Abbildung von Daten in binären Symbolen. Die Daten in einem Strichcode werden mit optischen Lesegeräten, wie z. B. Barcodelesegeräten (Scanner) oder Kameras, maschinell eingelesen und elektronisch weiterverarbeitet.
Mehr zum Thema

Chipkarte

Chipkarten, oft auch als Smartcard oder Integrated Circuit Card (ICC) bezeichnet, sind spezielle Plastikkarten mit eingebautem integriertem Schaltkreis (Chip), der eine Hardware-Logik, Speicher oder auch einen Mikroprozessor enthält. Auf Chipkarten kommen modernste Verschlüsselungsalgorithmen zum Einsatz, die diese Karten zu einem sicheren und zuverlässigen Zahlungsmittel machen, dass vor unberechtigtem Kopieren bzw. Vervielfältigen geschützt ist.

DIP-Schalter

Bei einem DIP-Schalter handelt es sich um eine Schalterreihe, welche auf Leiterplatten platziert wird. Er dient der Einstellung von Konfigurationen sowie der Umstellung von bestimmten Parametern. Die Abkürzung DIP steht für "Dual in-line package", also eine Bauform mit zwei parallel angeordneten Anschlussreihen.

Dispenser

Dispenser (engl. Ausgabeeinheit) ist eine Bezeichnung für eine Ausgabevorrichtungen, wie sie z.B. in Kassenautomaten zur Ausgabe von Chipkarten eingesetzt wird (Chipkarten-Dispenser)

Display

Ein Display (engl. Anzeige) beschreibt in der Technik allgemein eine Vorrichtung zur optischen Signalisierung. Ein Display kann unterschiedliche Bauformen aufweisen und auf unterschiedlichen technischen Umsetzungen basieren (siehe auch LCD, LED, TFT)

EMP - Elektronischer Münzprüfer

Münzprüfer (auch: Münzer) sind Geräte, die Münzen nach bestimmten Vorgaben sortieren. Sie werden in Automaten eingesetzt, um Falschgeld, Fremdwährung oder unerwünschte Münzwerte zu erkennen und auszusortieren. Elektronische Münzprüfer können eine Münze auf mehr Parameter testen, als es für einen mechanischen Münzprüfer möglich ist. Neben Durchmesser, Dicke und Gewicht kann auch die Prägtiefe, die Rändelung oder Eigenschaften des Materials, aus dem die Münze geprägt wurde, überprüft werden. Sie erlauben auch die Annahme von mehr Münzwerten als mechanische Münzprüfer.

EMS

Fast alle Beckmann Produkte beginnen mit der Bezeichnung EMS. Diese Abkürzung steht für Elektronisches Münz System.

EMS-BUS

Der EMS-BUS ist eine Eigenentwicklung der Beckmann GmbH und ermöglicht die digitale Kommunikation zwischen allen Bausteinen der EMS-Produktserie. Es handelt sich hier um eine vom Mikroprozessor erzeugte Informationsschnittstelle die zum Schalten, Anzeigen und Steuern der unterschiedlichen Geräte dient.
Mehr zum Thema

Ethernet

Ethernet ist eine Technologie, die Software (Protokolle usw.) und Hardware (Kabel, Verteiler, Netzwerkkarten usw.) für kabelgebundene Datennetze spezifiziert, welche ursprünglich für lokale Datennetze (LAN) gedacht war und daher auch als LAN-Technik bezeichnet wird. Sie ermöglicht den Datenaustausch in Form von Datenpaketen zwischen den in einem lokalen Netz (LAN) angeschlossenen Geräten. Derzeit sind Übertragungsraten von 10 Megabit/s, 100 Megabit/s (Fast Ethernet), 1 Gigabit/s (Gigabit Ethernet) bis 10 Gigabit/s spezifiziert. In seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude; auch Ethernet über Glasfaser hat eine lediglich begrenzte Reichweite.

LAN - Local Area Network

Ein Local Area Network (engl. lokales Netz) ist ein lokales Rechnernetz, das in der Regel mehrere Räume umfasst, aber selten mehr als ein Grundstück. Ein lokales Netz kann technisch unterschiedlich aufgebaut werden. Ethernet ist heute der am weitesten verbreitete Standard. Dabei erfolgt die Übertragung mittlerweile meist über Twisted-Pair-Kabel (CAT5 oder höher), bei denen die Netzausdehnung in der Regel maximal hundert Meter beträgt.

LCD-Display

Die Funktion einer Flüssigkristallanzeige (engl.= liquid crystal display, LCD) beruht darauf, dass Flüssigkristalle die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen, wenn ein bestimmtes Maß an elektrischer Spannung angelegt wird. LCDs bestehen aus Segmenten, die unabhängig voneinander ihre Helligkeit ändern können. Dazu wird mit elektrischer Spannung in jedem Segment die Ausrichtung der Flüssigkristalle gesteuert, womit sich die Durchlässigkeit für polarisiertes Licht ändert. Eine Weiterentwicklung ist das Aktiv-Matrix-Display, siehe TFT Display.

LED

Eine Leuchtdiode (kurz LED, engl. Light Emitting Diode = lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht ab. Der Anwendungsbereich von LEDs im Automatenbereich ist vielfältig und umfasst Anzeigeelemente wie beispielsweise einfache Statusanzeigen (ein- oder mehrfarbiger Lichtpunkt), Siebensegmentanzeigen oder Beleuchtungen von Ausgabefächern.

MMP - Mechanischer Münzprüfer

Münzprüfer (auch: Münzer) sind Geräte, die Münzen nach bestimmten Vorgaben sortieren. Sie werden in Automaten eingesetzt, um Falschgeld, Fremdwährung oder unerwünschte Münzwerte zu erkennen und auszusortieren. Mechanische Münzprüfer werden beim Bau auf einen oder mehrere Münzwerte festgelegt und können nicht auf einen anderen Münzwert umgebaut werden. Die Münzprüfung durch eine Mechanik erlaubt es nicht, die Münzen auf so viele Parameter zu testen, wie es für einen elektronischen Münzprüfer (siehe EMP) möglich ist. Meist werden sie nur nach Durchmesser und Dicke geprüft. Mechanische Münzprüfer kommen noch oft zum Einsatz, wenn ausschließlich Wertmarken angenommen werden.

Münzwechsler

Erst durch den Einsatz von Münzwechslern ist ein Automat in der Lage, Wechselgeld auszugeben. Bei den Wechselgeld-"Speichern" unterscheidet man zwei verschiedene Varianten: Münzhopper und Tubenwechsler. Während beim Münzhopper das Geld in einer Art "Schacht" lagert, die sich nach unten hin verkleinert (engl.= hopper/dt.=Trichter), wird beim Tubenwechsler das Geld in Tuben einsortiert. Vorteil beim Münzhopper ist die hohe Wechselgeldkapazität, Vorteil des Tubenwechsler ist die kompakte Bauform.

Piezo-Taster

Auch mechanische Taster können digitale elektronische Schalter enthalten: Piezo-Taster benötigen keine Betriebs- spannung; sie erzeugen die Steuerspannung mit einem Piezokeramik-Betätigungselement. Als Piezokeramik werden solche keramischen Werkstoffe bezeichnet, die unter Einwirkung einer Verformung durch eine äußere Kraft eine Ladungstrennung zeigen. Das heißt, dass wenn das Material z. B. mit Druck beaufschlagt wird, sich elektrisch geladene Bereiche entweder an der Ober- bzw. Unterseite oder an gegenüberliegenden Mantelflächen bilden. Dies wird als direkter piezoelektrischer Effekt bezeichnet.  

Potentialfreier Kontakt

Der Kontakt an sich ist ein Schalter. Potentialfrei bedeutet, dass Eingangs- und Ausgangsstromkreis galvanisch voneinander getrennt sind. Ein Vorteil des potentialfreien Kontakts ist die Spannungs- und Stromfreiheit an den Ausgangsanschlüssen. So können die Eingangs- und Ausgangsstromkreise mit unterschiedlichen Spannungen und Strömen arbeiten.

RFID - Radio Frequency Identification

Radio Frequency Identification (dt.="Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen") ermöglicht die automatische und kontaktlose Identifizierung und erleichtert damit erheblich die Erfassung von Daten. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung. RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein. Die Kopplung geschieht durch vom Lesegerät erzeugte magnetische Wechselfelder geringer Reichweite oder durch hochfrequente Radiowellen. Damit werden nicht nur Daten übertragen, sondern auch der Transponder mit Energie versorgt. Die Vorteile dieser Technik ergeben sich aus der Kombination der geringen Größe und der kontaktlosen Auslesemöglichkeit, die für Zugangs- und Abrechnungssysteme völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Als Medium kann der Transponder in Chipkarten oder in Chipcoins zum Einsatz kommen.
Mehr zum Thema

RJ-45

RJ-Steckverbindungen sind von der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) genormte Steckverbindungen für Telekommunikationsverkabelungen. Die Standards beschreiben die Bauformen von Steckern und Buchsen sowie deren Kontaktbelegungen und werden mit den Buchstaben RJ in Verbindung mit einer Zahl bezeichnet, wobei die Buchstaben "RJ" für Registered Jack (genormte Buchse) stehen. 

SMD-Technik

Bei der SMD-Technik werden Baulelemente direkt auf der Leiterplatte befestigt. Diese besitzen keine Drahtanschlüsse, sondern werden mittels lötfähiger Anschlussflächen direkt auf eine Leiterplatte gelötet. Die dazu gehörige Technik heißt "Oberflächenmontage". Durch die kleineren Bauteilabmessungen können Geräte und Schaltungen somit deutlich verkleinert werden.

TFT-Display

Displays mit Dünnschichttransistoren (englisch Thin Film Transistor, TFT) sind der wichtigster Vertreter von Aktiv-Matrix-Displays. Ein Aktiv-Matrix-Display oder AMLCD (kurz für engl.: active matrix liquid crystal display) ist ein Flüssigkristallbildschirm und besteht aus einer Matrix von Bildpunkten, basierend auf TN-LCD-Technologie (TN = Twisted Nematic). Jeder einzelne Bildpunkt besitzt einen aktiven Verstärker und Stromversorgungsanschlüsse.

Token

Token ist die englische Bezeichung für Wertmarken.
Mehr zum Thema

Twisted-Pair-Kabel

Als Twisted-Pair-Kabel (dt.=Kabel mit verdrillten Adernpaaren) bezeichnet man in der Computertechnik Kabeltypen, bei denen die beiden Adern eines Adernpaares miteinander verdrillt sind. Verdrillte Adernpaare bieten Schutz gegen den störenden Einfluss von äußeren magnetischen Wechselfeldern und elektrostatische Beeinflussungen auf die übertragenen Signale, da sich durch das Verdrillen der Adernpaare Beeinflussungen durch äußere Felder größtenteils gegenseitig aufheben. Um die Leistungsfähigkeit/-vermögen von Kabel zu beschreiben, werden die diese in Kategorien eingeteilt. Cat-5-Kabel sind die heute überwiegend anzutreffende installierte Basis; sie werden für Signalübertragung mit hohen Datenübertragungsraten benutzt. Cat-5-Kabel sind für Betriebsfrequenzen bis 100 MHz bestimmt. Wegen der hohen Signalfrequenzen muss bei der Verlegung und Montage, insbesondere bei den Anschlussstellen der Adern, besonders sorgfältig gearbeitet werden. Cat-5-Kabel werden häufig für die strukturierte Verkabelung von Rechnernetzen verwendet, z. B. für Fast- oder Gigabit-Ethernet.

USB-Dongle

Ein USB-Dongle schützt Software-Programme vor unautorisierter Vervielfältigung. Bei der Beckmann GmbH handelt es sich um einen USB-Stick, der direkt mit der bestellten Software ausgeliefert wird. Das dadurch geschützte Programm überprüft beim Start und fortwährend, ob der Dongle am Computer angeschlossen ist. Fehlt der passende USB-Stick als Kopierschutz, werden die Programmfunktionen direkt gesperrt.

Wertmarken

Wertmarken in Münzform werden gewöhnlich aus Messing oder Aluminium hergestellt und sind oft mit einem Profil oder einem zentrischem Loch versehen. Wertmarken können an einem entsprechenden Automaten gegen eine Dienstleistung eingetauscht werden.
mehr zum Thema


Top of page